Pädagogin Laura und Arzt Hendrik, Foto: © SAT.1/Claudius Pflug

“Du sollst nicht lügen”

Die deutsche Serien-Adaption “Du sollst nicht lügen” widmet sich, wie das britisch-amerikanische Original “Liar”, dem Thema Vergewaltigung. Sie zeigt eine nervenaufreibende Auseinandersetzung mit der Glaubwürdigkeit der Betroffenen, die verschiedenen Sichtweisen auf das Geschehen und den Folgen eines solchen Verbrechens wie Vergewaltigung. Die erste Staffel der vierteiligen Mini-Serie erscheint Anfang Februar auf Sat.1 und Mitte Februar auf DVD und Blu-ray.

Pädagogin Laura und Arzt Hendrik, Foto: © SAT.1/Claudius Pflug

[ruhr-guide] Ist er ein Vergewaltiger? Oder sie eine Lügnerin? Wer sagt die Wahrheit? In der Serie “Du sollst nicht lügen” dreht es sich genau um diese Fragen. Die Pädagogin Laura, gespielt von Felicitas Woll, sowie der von Barry Atsma verkörperte Arzt Hendrik, stehen dabei im Mittelpunkt. Nachdem die beiden Hauptakteure zusammen auf einem Date waren, wacht Laura am nächsten Morgen auf und weiß sofort, dass etwas nicht stimmt.
Sie glaubt, sie wurde vergewaltigt. Hendrik behauptet, sie hätte ihr Einverständnis gegeben.
Damit nimmt die Serie Fahrt auf und das Gefecht von Wahrheit und Lüge beginnt.

Thriller mit dem gewissen Etwas

Das Motiv, seine Zuschauer im Unklaren zu lassen, ist nicht neu. Schon bei einem der jüngsten Beispiele dieser Methode, dem Psychothriller “Gone Girl – Das perfekte Opfer”, Die Hauptdarsteller der Serie " title= war nicht klar, wem der Charaktere bei einem verstörenden Versteckspiel geglaubt werden sollte.
Ähnlich ist die Serien-Adaption “Du sollst nicht lügen” aufgebaut und erzählt zwei Versionen eines verhängnisvollen Abends. Der Originaltitel “Liar” hätte bei einer genauen Übersetzung für Spoiler gesorgt, denn anders als im Englischen, hätte es das Geschlecht der lügenden Person verraten.
Regisseur Jochen Alexander Freydank, sorgt mit der Ausnahme-Schauspielerin Felicitas Woll und den mit einem Deutschen Fernsehpreis prämierten Niederländer Barry Atsma, in der Serie für düstere Spannung. Er ist einer der wenigen deutschen Regisseure, die jemals einen Oscar gewonnen haben (2009 für “Spielzeugland”).

Vergewaltigung und sexueller Missbrauch

In Großbritannien wurde “Liar” mit 8,3 Millionen Zuschauern zu einem großen Erfolg. Premiere hatte die Serie im September 2017. Kurz darauf, im Oktober desselben Jahres, entstand im Zuge des Weinstein-Skandals, auf Twitter die MeToo-Bewegung. Die DVD der Serie, Foto: © SAT.1/Claudius Pflug

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