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Recklinghausen (idr). Besonders alte Menschen sind bei großer Hitze gesundheitlich gefährdet. Bei ihnen gibt es oft Risikofaktoren wie chronische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, Immobilität und soziale Isolation. Das Institut Arbeit und Technik (IAT) startet jetzt zusammen mit dem DRK und dem Seniorenbeirat ein Pilotprojekt in Recklinghausen, mit dem der Hitzeschutz für Ältere verbessert werden soll. 50 Seniorinnen und Senioren sollen an einem zwei- bis dreiwöchigen Versuch teilnehmen.

Sie werden von DRK-Mitarbeitern täglich persönlich kontaktiert. Das Betreuungsteam beobachtet ihren Gesundheitszustand und gibt Tipps zu Hitzeschutzmaßnahmen wie Kühlung, Lüftung, Getränke- und Lebensmittelversorgung und Medikamenteneinnahme. Im Krisenfall werden Angehörige oder Pflegedienste benachrichtigt und ärztliche Hilfe angefordert. Die Erkenntnisse aus dem Pilotversuch sollen als Grundlage für zukünftige Hitzeaktionspläne für Senioren dienen.

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